
Der Eingangsbereich ist das Erste, was Mieter, Eigentümer und Besucher von einem Gebäude sehen, und gleichzeitig die Fläche mit der höchsten Belastung. Beschmierungen, Aufkleber und Gebrauchsspuren treffen Türen, Rahmen und Verkleidungen zuerst. Eine transparente Schutzfolie nimmt diese Beanspruchung auf, sodass sie auf einer austauschbaren Schicht landet statt auf Lack und Bausubstanz.
Kurz zusammengefasst: Statt nach jedem Vorfall neu zu lackieren, wird die Folie gereinigt oder ausgetauscht. Die Tür darunter bleibt unberührt. Aus wiederkehrenden, unkalkulierbaren Sanierungen wird ein planbarer Posten, und der Eingang sieht dauerhaft gepflegt aus, ohne dass jedes Mal ein Maler kommen muss.
Was im Eingangsbereich beansprucht wird
Der Eingang ist rund um die Uhr zugänglich und wird von jedem genutzt, der ins Haus will. Entsprechend verteilt sich die Beanspruchung über mehrere Flächen:
- Eingangstüren und Rahmen: Beschmierungen, Aufkleber und Gebrauchsspuren direkt auf dem Lack
- Verkleidungen und Wandpaneele im Windfang: die Flächen, die beim Warten am häufigsten berührt werden
- Brief- und Klingelanlagen: kleine Flächen, die nach einem Vorfall komplett getauscht werden müssten
- Glasflächen in Tür und Windfang: hier kommt bei Bedarf zusätzlich Splitterschutz infrage
- Fassade direkt um den Eingang: der Bereich, der bei Graffiti fast immer mitgetroffen wird
Wie der Schutz auf der angrenzenden Fassade funktioniert, auch auf rauem Putz, steht auf unserer Seite zur Fassadenfolierung.
Warum proaktiver Schutz den Arbeitsalltag erleichtert
Als Hausverwaltung kennen Sie den Ablauf: Eine beschmierte Tür führt zu sofortigen Beschwerden, die Neulackierung kostet Zeit, belastet die Rücklage und muss gegenüber den Eigentümern begründet werden. Mit Schutzfolie ändert sich die Reihenfolge:
- Planbare Budgets: Aus unvorhersehbaren Sanierungen wird ein Posten, den Sie im Wirtschaftsplan abbilden können.
- Die Beanspruchung liegt auf der Folie: Beschmierte Folien werden gereinigt oder getauscht, Lack und Bausubstanz bleiben unberührt.
- Weniger Abstimmung: Kein Malertermin, keine Angebotseinholung und keine Beschlussfassung nach jedem einzelnen Vorfall.
So läuft die Umsetzung ab
Erste Einschätzung per Foto. Ein Foto der Tür und die ungefähre Größe der Fläche reichen für eine erste kostenlose Einschätzung, ob sich der Eingang grundsätzlich eignet.
Begehung vor Ort. Wir prüfen Untergrund, Zustand und Beanspruchung und legen fest, welche Flächen foliert werden und welche nicht.
Vorbereitung bei Bedarf. Ist der Zustand der Tür schlecht, schleifen und lackieren wir sie vorher neu. Nach einer Lackierung mit 2K-Lack sind etwa 4 Tage Trocknungszeit einzuplanen, bevor die Folie aufgebracht werden kann.
Montage. Die Folie wird passgenau auf Türen, Rahmen und Verkleidungen aufgebracht. Besondere Aufmerksamkeit liegt auf Kanten und Profilen, weil sich dort entscheidet, wie lange eine Folierung ihren Zweck erfüllt. Nach der Montage ist sie optisch kaum wahrnehmbar.
Was wir vorab prüfen
Nicht jede Fläche eignet sich. Der Untergrund muss tragfähig, fest und sauber sein. Beschädigte, abblätternde, feuchte oder strukturell angegriffene Flächen schließen wir aus, statt sie zu folieren und das Problem zu verdecken. Bei denkmalgeschützten Häusern sollte vorab mit der zuständigen Denkmalbehörde geklärt werden, ob eine Folierung an der Haustür genehmigungspflichtig ist. Die Haltbarkeit der Folie liegt bei bis zu 5 Jahren als Richtwert, abhängig davon, wie stark der Eingang frequentiert wird. Danach wird sie erneuert.
Praxisbeispiel: beanspruchte Eingangstür
Bei diesem Objekt haben wir die Eingangstür zunächst geschliffen und mit 2K-Lack neu lackiert. Im Anschluss wurde die Oberfläche mit Anti-Graffiti-Folie geschützt. Beschmierungen treffen künftig die Folie statt den frischen Lack.


Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Hausverwaltung Katrin Mayer GmbH.
Betreuung nach der Montage
Auf Wunsch übernehmen wir die laufende Betreuung im Rahmen eines Wartungsvertrags, mit Kontrollintervallen von 1 bis 3 Monaten, 6 Monaten oder 12 Monaten. Dazu gehören Kontrolle der Folien, Dokumentation, Schadensaufnahme, Austausch beschädigter Folien und ein Schnellservice bei Vandalismusschäden. Den Wartungsvertrag gibt es in den Schutzpaketen Standard, Sicherheit und Premium.
Jede folierte Fläche bekommt eine eigene ID und einen QR-Code. Wer einen Schaden entdeckt, scannt ihn und ist direkt im richtigen Vorgang, ohne nach Objektadresse oder Ansprechpartner suchen zu müssen. Für Hausmeister und Verwalter ist das der kürzeste Weg von der Feststellung zur Meldung. Wie das aussieht, sehen Sie auf unserer Seite zum Kundenportal.
FAQ
Häufige Fragen
Muss die Tür für die Folierung immer neu lackiert werden?
Nein, nur wenn der Zustand es erfordert, etwa bei tiefen Kratzern oder abblätterndem Lack. Ist die Oberfläche intakt, wird direkt foliert. Was nötig ist, sagen wir nach der Begehung.
Wie lange dauert die Umsetzung an einem Hauseingang?
Ohne Vorbereitung ist eine Eingangstür in der Regel an einem Termin erledigt. Muss vorher lackiert werden, kommen etwa 4 Tage Trocknungszeit dazu, die Folierung folgt dann in einem zweiten Termin. Den Zeitplan stimmen wir vorher mit Ihnen ab.
Bleibt der Eingang während der Arbeiten nutzbar?
Der Zugang bleibt bestehen, zeitweise aber eingeschränkt, etwa während der Lackierung und der Trocknung. Wir stimmen die Termine so ab, dass die Einschränkung für Mieter möglichst gering bleibt, und kündigen sie rechtzeitig an.
Lohnt sich das auch bei stark frequentierten Objekten?
Gerade dort. Je häufiger ein Eingang betroffen ist, desto öfter fällt sonst eine Neulackierung an. Ein Folienwechsel verursacht weniger Aufwand, weniger Schmutz und weniger Ausfallzeit als ein kompletter Neuanstrich.
Braucht es dafür einen Beschluss der Eigentümergemeinschaft?
Das entscheiden Sie als Verwaltung anhand von Umfang, Kosten und Teilungserklärung, dazu können wir keine rechtliche Aussage treffen. Was wir liefern, ist die Grundlage dafür: ein schriftliches Angebot mit nachvollziehbarer Aufstellung der Flächen und Leistungen, das sich in der Eigentümerversammlung vorlegen lässt.
Übernehmen Sie auch die Betreuung nach der Montage?
Ja, auf Wunsch im Rahmen eines Wartungsvertrags mit Kontrollintervallen von 1 bis 3 Monaten, 6 Monaten oder 12 Monaten. Dazu gehören Kontrolle, Dokumentation, Schadensaufnahme, Austausch beschädigter Folien und ein Schnellservice bei Vandalismusschäden.
PASSEND DAZU
Schutzfolie für glatte und für strukturierte Fassadenflächen.
Splitterschutz und Sicherheitsfolie
Hält Bruchstücke nach einem Glasbruch im Verbund.
Aufbereitung beanspruchter Scheiben, bevor über Austausch gesprochen wird.
Jede Folie und jede Zusatzleistung auf einer Seite.
Lassen Sie uns über Ihren Eingang sprechen
Sie möchten wissen, ob sich Ihr Hauseingang schützen lässt und was dabei auf Sie zukommt? Rufen Sie uns an unter 0177 8522056 oder schreiben Sie uns. Ein Foto der Tür und die ungefähre Fläche reichen für eine erste kostenlose Einschätzung, danach schauen wir uns den Eingang unverbindlich vor Ort an.







