
Öffentliche Gebäude sind häufig Ziel von Graffiti und Vandalismus, und jede Reinigung belastet den Haushalt aufs Neue. Eine transparente Schutzfolie verlagert die Beanspruchung von der Bausubstanz auf eine austauschbare Schicht. Aus wiederkehrenden, ungeplanten Reinigungskosten wird so ein planbarer Posten im Rahmen der Bauunterhaltung.
Vandalismus belastet Haushalt und Bausubstanz gleichzeitig
Für öffentliche Träger kommt Vandalismus fast immer ungeplant. Die Reinigung einer beschmierten Fassade kostet meist 15 bis 50 Euro pro Quadratmeter und fällt bei jedem Vorfall erneut an. Über mehrere Vorfälle und mehrere Liegenschaften summiert sich das schnell auf erhebliche Beträge, die in keiner Haushaltsplanung sauber abgebildet sind.
Dazu kommt der Substanzverlust. Jede Reinigung beansprucht Putz, Lack und Beschichtung erneut, die Oberflächen altern dadurch schneller, obwohl regelmäßig gepflegt wird. Bei Gebäuden, die über Jahrzehnte genutzt werden, ist das ein Kostenfaktor, der erst spät sichtbar wird.

Schutzfolie als Opferschicht für öffentliche Flächen
Die Schutzfolie liegt als transparente Schicht auf dem Untergrund. Beschmierungen bleiben auf der Folie, statt in die Oberfläche einzuziehen, und werden dort gereinigt. Ist die Folie beschädigt, wird sie ausgetauscht, statt die Fläche darunter zu sanieren. Nach der Montage ist die Folie optisch kaum wahrnehmbar, das Erscheinungsbild des Gebäudes bleibt erhalten.
Durch nahtlose Präzisionsanpassung liegt die Folie auch auf rauen und strukturierten Untergründen eng an. Damit lassen sich auch Flächen schützen, bei denen öffentliche Träger bisher zu hören bekommen haben, dass dort nur Reinigung hilft. Die Haltbarkeit liegt bei bis zu 5 Jahren als Richtwert, abhängig von Lage und Beanspruchung, keine Garantie.
Einsatzbereiche in öffentlichen Einrichtungen
- Schulen und Kitas: Fassaden, Eingangstüren und Glasflächen, bei Bedarf auch Splitterschutz für Verglasungen
- Verwaltungsgebäude und Bürgerämter: Eingangsbereiche, Türen, Schilder und Informationstafeln
- Sporthallen und Jugendeinrichtungen: Fassaden, Türen und stark beanspruchte Außenflächen
- Bibliotheken und Kultureinrichtungen: Glasfronten, Eingangsbereiche und Beschilderung
- Öffentliche Gebäude mit Publikumsverkehr: Aufzugskabinen im Innenbereich
Für Verglasungen in Schulen und Kitas gelten häufig besondere Sicherheitsanforderungen. Splitterschutzfolie hält Glasscherben bei Bruch zusammen und reduziert dadurch das Verletzungsrisiko. Ob sie die Anforderungen im konkreten Gebäude erfüllt, muss im Einzelfall mit der zuständigen Stelle geklärt werden. Einen vollwertigen Ersatz für Sicherheitsglas stellt sie nicht dar.



Planbar in der Bauunterhaltung statt ungeplant im Schadensfall
Die Folierung ist ein planbarer Posten, die Reinigung fällt bei jedem Vorfall erneut an. Für die Haushaltsplanung bedeutet das: Statt offener Positionen für Vandalismusschäden entsteht ein kalkulierbarer Posten. Der Preis richtet sich nach Fläche, Untergrund und nötiger Vorbereitung, die Anfahrt wird separat berechnet. Nach der Begehung erhalten Sie ein schriftliches Angebot mit nachvollziehbarer Aufstellung der Flächen und Leistungen, auch wenn Sie es als Vergleichsangebot für Ihre Vergabe benötigen.
Auf Wunsch übernehmen wir im Rahmen eines Wartungsvertrags die regelmäßige Kontrolle der Folien in Intervallen von 1 bis 3 Monaten, 6 Monaten oder 12 Monaten. Dazu gehören Dokumentation, Schadensaufnahme, Austausch beschädigter Folien und ein Schnellservice bei Vandalismusschäden. Die Dokumentation schafft eine nachvollziehbare Grundlage für Ihre interne Berichterstattung.
Was vor einer Beauftragung geklärt werden sollte
Öffentliche Gebäude haben oft Besonderheiten, die wir vorab offen ansprechen. Der Untergrund muss tragfähig, fest und sauber sein. Beschädigte, abblätternde, feuchte oder strukturell angegriffene Flächen schließen wir aus. Bei denkmalgeschützten Gebäuden sollte vorab mit der zuständigen Denkmalbehörde geklärt werden, ob eine Folierung genehmigungspflichtig ist. Arbeiten im laufenden Betrieb stimmen wir nach Absprache mit Ihnen ab, etwa auf Ferienzeiten oder Randzeiten.
CHECKLISTE FÜR IHRE ANFRAGE
✓ Fotos der betroffenen Flächen
✓ Ungefähre Größe der Flächen in Quadratmetern
✓ Art des Untergrunds, soweit bekannt
✓ Denkmalstatus des Gebäudes
✓ Zeitfenster, in denen gearbeitet werden kann
✓ Ansprechperson vor Ort für die Begehung
FAQ
Häufige Fragen
Entfällt mit der Folie die Reinigung?
Nein. Beschmierungen werden weiterhin gereinigt, aber auf der Folie statt auf Putz, Lack oder Beschichtung. Die Bausubstanz wird dadurch bei der Reinigung nicht erneut beansprucht.
Wie lange dauert die Umsetzung?
Das hängt von der Fläche und der nötigen Vorbereitung ab. Muss eine Fläche vorher lackiert werden, kommen etwa 4 Tage Trocknungszeit hinzu, bevor die Folie aufgebracht werden kann. Den Zeitplan stimmen wir nach der Begehung mit Ihnen ab, auf Wunsch passend zu Ferien- oder Randzeiten.
Lässt sich Ihr Angebot für eine Vergabe verwenden?
Ja. Sie erhalten ein schriftliches Angebot mit nachvollziehbarer Aufstellung der Flächen und Leistungen, das sich als Vergleichsangebot einreichen lässt. Ob und in welchem Verfahren ausgeschrieben werden muss, richtet sich nach Ihren internen Vorgaben und den geltenden Wertgrenzen.
Wer haftet, wenn bei der Montage etwas beschädigt wird?
Wir haben eine Betriebshaftpflichtversicherung. Vor der Montage halten wir den Zustand der Flächen fest, die Abnahme erfolgt mit einem schriftlichen Protokoll.
Ist die erste Einschätzung kostenlos?
Ja. Fotos der betroffenen Flächen und die ungefähre Größe in Quadratmetern reichen für eine erste kostenlose Einschätzung. Ein belastbares Angebot erstellen wir nach der Begehung vor Ort.
In welchem Gebiet arbeiten Sie?
Überwiegend in Berlin und Brandenburg. Für Liegenschaften außerhalb sprechen Sie uns gern direkt an.
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Jede Folie und jede Zusatzleistung auf einer Seite.
Der Ablauf von der Besichtigung bis zur Betreuung.
Anfrage für Ihre Einrichtung
Sie betreuen öffentliche Liegenschaften, die regelmäßig von Vandalismus betroffen sind? Kontaktieren Sie uns mit den Angaben aus der Checkliste. Wir geben Ihnen eine erste Einschätzung und sagen offen, was an Ihrem Gebäude realistisch möglich ist.







